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... gemeinsam unterwegs:„Alles bleibt – Anders – Neu“ – ein kurzer Pilgerweg, der viele bewegte

Am 6. September 2026 machte sich eine Gruppe von 24 Pilgerinnen und Pilgern auf den Weg zur Servatiuskapelle im Schmelztal. Um 9 Uhr starteten Menschen unterschiedlichen Alters aus verschiedenen Gemeinden in Sankt Johann Baptist. Das Leitmotiv lautete „Alles bleibt – Anders – Neu“ und lud zum Nachdenken ein.
Servatiusprozession
Datum:
8. Sept. 2026
Von:
A. Niesert
Servatius_Sept2026

Von Sankt Johann Baptist aus ging es mit Monstranz und Bibel Richtung Schmelztal. Unterwegs kamen wir schnell ins Gespräch und tauschten uns über die Fragen des Tages aus: Alles bleibt – ja, wirklich?

Wir sprachen über Veränderungen in Kirche und Gesellschaft, über Zusammenhalt und schwierige Zeiten. Damit etwas bleibt – wenn auch anders als früher – braucht es Vertrauen, Hoffnung und Mut.

Wir beteten darum, Gottes Willen zu erkennen und Kirche wie Gesellschaft mutig und kreativ mitzugestalten. Im Kern möchten wir bewahren, was uns ausmacht: Wir alle sind Gottes Gemeinde, seine Kirche – mit uns als ihren Bausteinen.

Am Ziel

Nach gut zwei Stunden erreichten wir gegen 11:30 Uhr die Servatiuskapelle. Der Weg war mehr als ein Spaziergang: ein kurzer Pilgerweg, ein Wandergottesdienst – durch den Wald und zugleich durch die eigenen Gedanken.

Die Pferde, an denen wir vorbeikamen und die Brombeeren, von denen wir naschten, waren vor allem für den jüngsten Pilger, den zweieinhalbjährigen Beniamino, ein Höhepunkt des Pilgerwegs. 

Am Ziel wurde deutlich: Wir müssen den Weg nicht allein gehen. Wir sind eine Gemeinschaft. Mit Mut und Vertrauen auf Gott können wir Kirche gestalten und Hoffnung weitertragen.

Zum Abschluss feierten wir mit den Pilgern, die direkt zur Kapelle gekommen waren, die Heilige Messe. Mit gut 60 Menschen war die kleine Kapelle rappelvoll. Pfarrer Dlugosch griff das Leitmotiv „Alles bleibt – anders – neu“ noch einmal auf. Der kräftige Gesang der Gemeinde sorgte für eine besonders schöne Stimmung.

Und was nehmen wir mit? Manches bleibt, weil es uns trägt. Manches darf sich verändern. Und manches darf ganz neu entstehen. 

Nach dem gemeinsamen Weg und der Heiligen Messe klang der Morgen bei einem kleinen Imbiss auf der Wiese vor der Kapelle aus.

Wir haben uns sehr gefreut, dass sich so viele Menschen auf den Weg gemacht haben. Danke an alle, die mit angepackt haben – oft spontan vor Ort. Aus vielen kleinen und größeren Bausteinen wurde eine runde Sache.

Unser gemeinsamer Weg ging zu Ende. Wir aber gehen mit Vertrauen auf Gottes Liebe weiter.

 

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